Peter Eberhard - Ihr Bürgermeister der Ortsgemeinde Dudenhofen
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News-Ticker

Vorstellungsrede OB 2014
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Kandidaten-Rede Ortsbürgermeister

Liebe Parteifreundinnen, liebe Parteifreunde, meine Damen und Herren,

ich bewerbe mich heute zum zweiten Mal als Kandidat der CDU Dudenhofen für das Amt des Ortsbürgermeisters.

Und ich bin überzeugt, dass wenn Sie mich heute Abend wählen und wir gemeinsam und geschlossen die Zeit vor der Wahl nutzen, um für die Ziele der CDU in der Kommunalpolitik zu kämpfen, dass wir wieder erfolgreich sind.

Meine Damen und Herren,
anfang der Woche wurden die Bürgermeister der von Fusionen betroffenen Gemeinden und ihre Ambitionen in der Rheinpfalz vorgestellt. Bei mir stand, dass ich nicht kandidiere für das Amt des Verbandsbürgermeisters, ich ins 2. Glied zurücktrete und meine Arbeit als hauptamtlicher Beigeordneter der neuen Verbandsgemeinde bis zum Ende meiner Wahlzeit fortsetze.
Ich wollte an dieser Stelle noch einmal betonen, dass ich sehr gerne als Kandidat zum neuen Verbandsbürgermeister kandidiert hätte. Aber als echter Demokrat das knappe Votum des CDU-Gemeindeverbandes akzeptiert habe.

Unter den möglichen Alternativen habe ich die gewählt, die ich für unsere Gemeinde und für unsere Bürgerinnen und Bürger am Meisten bewegen und ihnen dienen kann. Und das ist - neben dem Amt des ehrenamtlichen Ortsbürgermeisters -für mich das Amt des hauptamtlichen Beigeordneten der neuen Verbandsgemeinde. Und dafür fühle ich mich auch nicht zu schade.
Meine Damen und Herren, Sie kennen mich, trotz allem möchte ich nochmal einen kurzen Steckbrief von mir vortragen:

Noch 58 Jahre alt, verheiratet mit meiner Frau Heike, 2 erwachsene 25 und 28 Jahre alte Töchter, erlernter Beruf Förster im gehobenen Forstbeamtendienst. Seit 4 ½ Jahren hauptamtlicher Bürgermeister der Verbandsgemeinde Dudenhofen. Der CDU bin ich durch meinen Vater von frühester Jugend verbunden und engagierte mich ab meinem 16. Lebensjahr in der Jungen Union. In die CDU trat ich - bedingt durch meine berufsbedingte zwischenzeitliche Abwesenheit - allerdings erst 1996 ein. 1999 bis 2009 war ich im Ortsgemeinderat und leitete die Geschicke der CDU-Fraktion als deren Vorsitzender. Ab 2004 war ich im Verbandsgemeinderat und 2. Verbandsbeigeordneter. Seit frühester Jugend bis heute habe ich mich gerne ehrenamtlich auch in den Vereinen und Institutionen eingesetzt und für eine funktionierende Dorfgemeinschaft gearbeitet.

Derzeit bin ich Vorsitzender des Waldbauvereins Ganerb und des Vereins für Heimatgeschichte und – kultur Dudenhofens und mit anderen Vereinen und Institutionen verbunden.
Die Vereine in Dudenhofen liegen mir am Herzen und für ihr Wohl werde ich mich auch in einer 2. Amtszeit als Ortsbürgermeister einsetzen. Denn sie sind wesentlich dafür verantwortlich, dass in Dudenhofen ein hervorragendes sportliches, kulturelles, musikalisches und gesellschaftliches Angebot besteht.
Sie sind verantwortlich für unsere intakte Dorfgemeinschaft.

Aber jetzt liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde sind wir mitten drin. Was wurde in den letzten 5 Jahren geleistet, abgeschlossen bzw. auf den Weg gebracht. In meiner Antrittsrede habe ich angekündigt: „Unser Dorf verändert sich.“ Es hat sich verändert und wird sich auch in Zukunft noch verändern und erneuern.

Mitten im Dorf haben wir alles, was zum Leben wichtig ist: Viel Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Apotheken, Gaststätten, Banken, Seniorenresidenz, Rathaus, Bürgerhaus, Kirche, Mietwohnungen. Von Bürgern der Nachbargemeinden höre ich immer wieder: Könnt ihr uns nicht was abgeben.
Jetzt entstehen auch noch durch Investoren mitten im Ort weitere barrierefreie Eigentumswohnungen und Wohnungen.

Wir haben aber auch in den letzten 5 Jahren kleinere Baugebiete auf den Weg bzw. zum Abschluss gebracht und damit Wohnmöglichkeiten, aber auch Einnahmen für die Gemeinde geschaffen. Ich denke das Baugebiet „Im Bolig“ kann sich nach Abschluss der Erschließungsarbeiten sehen lassen. Für die nähere Zukunft haben wir laut bestehendem Flächennutzungsplan noch Erweiterungsmöglichkeiten in einem Bebauungsgebiet „Dreißigmorgen“. Dies möchte ich in einer weiteren Amtszeit, wenn sie mir vergönnt ist, angehen.
Dort sollten wir dann auch die Wünsche zum seniorengerechten Wohnen und Bauen umsetzen, wobei ich auch gleichzeitig betone, dass in den letzten Jahren viele barrierefreien Miet- und auch Eigentumswohnungen gebaut wurden bzw. in Planung sind.

Worauf wir auch stolz sein können, ist das vielseitige Angebot, das Familien begünstigt und das die Entwicklung unserer Kinder von der Geburt bis zum Schulabschluss begleitet.
Mit einer hohen Investition hat die Gemeinde die katholische Kindertagesstätte Kunigunde renoviert und ausgebaut, so dass dort 5 Kita-Gruppen betreut werden können. Alle 2jährigen können aufgenommen werden und auch die Betreuung der Einjährigen ist bei Bedarf möglich. Ganztagsschule in Grund- und Realschule plus, betreuende Grundschule und Hort sowie Ferienbetreuung und - angebote komplettieren ein hervorragendes Betreuungsangebot.

Aber das Leben geht weiter, wir dürfen uns nicht auf dem Erreichten ausruhen. Die Gemeinde kann zwar nicht alle Wünsche ihrer Bürger erfüllen, aber wenn wir im Wettbewerb mit den anderen Kommunen erfolgreich sein wollen, müssen wir im Erziehungs- und Bildungsbereich am Ball bleiben.
Gerade der hohe Wohnwert Dudenhofens und die rege Bautätigkeit zieht junge Familien trotz der hohen Baupreise zu uns. Wir müssen uns mittelfristig darauf einstellen, weitere Räumlichkeiten für Kita-Gruppen und Hortgruppen zu schaffen und zur Verfügung zu stellen.

Meine Vorstellungen sind dabei, diesen Ausbau nicht mit Containern durchzuführen, sondern klassisch Stein auf Stein, wenn’s auch etwas teurer ist. Einzelne Container können nur Übergangslösungen sein. Angesichts der nicht überbordenden finanziellen Möglichkeiten, darf ich hier einen Song von Xavier Naidoo zitieren, der da lautet: „Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer.“
Die Naherholung und die Freizeitgestaltung hat in Dudenhofen schon immer einen hohen Stellenwert. Das Sondergebiet „Pferdehaltung am Atzelhof“ ist satzungsmäßig beschlossen, die Vorbereitungen zur Umlegung und zur anschließenden Erschließung haben begonnen.
Der Kunstrasen des FVD ist möglich, die Gemeinde wird ihr Scherflein dazu beitragen.

Kommen wir zum Energiebereich. Dudenhofen hat mit einem eigenen E- und Wasserwerk sehr günstige Preise im Strom- und Wassserbereich. Diesen Weg sollten wir weitergehen.
Die Werke zu verkaufen, wie es zum Teil andere Gemeinden machen, das wollen wir nicht. Sie bringen gute Rendite und viele Vorteile für unsere Bürger.
Wenn das Wort Energie fällt, so müssen wir auch an den Klimaschutz denken. Dies ist eine globale Herausforderung an die Zukunft, der wir uns auch stellen müssen.
Photovoltaikanlagen haben wir in meiner Amtszeit auf der Kita Naseweis und auf der Grundschulturnhalle installiert. Im Haushalt 2014/15 sollen die Straßenlampen mit LED-Beleuchtung ausgerüstet werden. 75 % Strom und Energie wird dadurch eingespart.

Im Klimaschutz müssen wir noch mehr unternehmen und auch die Bürgerinnen und Bürger mit Aktionen sensibilisieren. Das Thema 4. Windrad halte ich für abgeschlossen. Das Votum des Orts- und Verbandsgemeinderates akzeptiere ich, weil ich auch das Gefühl habe: die Bürger wollen das überwiegend nicht.
Eins möchte ich jedoch anfügen: Windräder im Wald möchte ich als ehemaliger Förster nicht. Aber als Bürgermeister hat man eine Kosten - Nutzen - Analyse durchzuführen. Das Ergebnis werde ich dem gemeinderat zur Entscheidung präsentieren.

Denn ein anderes Ziel ist unsere Schulden zurückzuführen. Das ist uns immerhin in den letzten Jahren von 640 Euro auf 470 Euro je Einwohner gelungen. Aktuell wollen wir die Entschuldungshilfe in Höhe von 605 000 Euro, die uns anlässlich der Fusion zusteht, zur Schuldenrückführung verwenden.
Ein Thema, bei dem ich viel Kritik erntete war die Einführung der wiederkehrenden Beiträge. Nachdem seitdem die Gehwege einiger Ortsstrassen erneuert wurden, erfahre ich Akzeptanz und sogar vorsichtiges Lob, ob dieser Entscheidung des Rates. Die Bürger sehen, dass für ihr Geld, etwas Gutes passiert und die betroffenen Anlieger als Alternative keinen 4 - stelligen betrag zahlen müssen.
Auch viele Nachbargemeinden gehen oder wollen diesen Weg gehen.

Ein Wort zur anstehenden Fusion mit der gemeinde Römerberg zum 1. Juli 2014 zur Verbandsgemeinde Römerberg - Dudenhofen.
Die Beschlüsse haben alle Gemeinden in der ersten Hälfte des Jahres 2012 gefasst.
Aus der Sicht der Ortsgemeinde Dudenhofen war es die richtige Entscheidung:
  • wir bleiben im selben Umfang wie bisher weiterhin selbständig.
     
  • der Sitz der Verwaltung mit dem Rathaus bleibt in Dudenhofen.
     
  • die Kompetenz in der Verwaltung wird durch eine vermehrte Anzahl von Spezialisten zunehmen
     
  • durch die größere Verwaltung wird es Einspareffekte geben und ich gehe davon aus, dass die VG - Umlage sinkt,
     
  • außerdem erhalten wir durch den Zusammenschluss als Ortsgemeinde immerhin ca. 800 000 Euro für unseren Haushalt.
Die Vorbereitung zur Fusion läuft beispielhaft gut. Nach Ostern soll in den neuen Strukturen schon gearbeitet werden, damit die neue Verwaltung ab 1. Juli für unsere Bürgerinnen und Bürger gut aufgestellt ist. Ich bin überzeugt - sie wird es sein.

Mein Dank gilt hier meinem Kollegen Manfred Scharfenberger, den Büroleitern Stefan Schall, Werner Wingerter und Monika Klohe, aber auch allen Abteilungsleitern und dem Personalrat für die gute Zusammenarbeit.

Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,
ich könnte noch einige Beispiele für Geleistetes und meine Ziele für die Zukunft in unserer Ortsgemeinde nennen.

Aber das Wahlprogramm möchte ich - wenn Sie mir heute das Vertrauen schenken - zusammen mit den gewählten Kandidatinnen und Kandidaten für den Ortsgemeinderat zusammenstellen und diskutieren. Denn wenn uns die Wähler beauftragen, haben wir gemeinsam die Aufgabe dies auch umzusetzen.

Kommunalpolitik sehe ich als Mannschaftssport, bei dem viele mitspielen müssen. Als Bürgermeister bin ich der Kapitän, der die Ziele vorgibt. Mir persönlich fällt es leicht im Team zu arbeiten und mich auch einmal durch gute Argumente für einen anderen Weg oder für eine andere Lösung überzeugen zu lassen. Das ist meine authentische Art.
In der Gemeindeordnung sind die Kompetenzen des Bürgermeisters geregelt. Ebenso eindeutig geregelt ist, dass der Gemeinderat als Hauptorgan der Gemeinde in den wesentlichen Fragen die Entscheidungshoheit besitzt.

An dieser Stelle darf ich die Kompetenz unserer bisherigen Fraktion hervorheben. Wir haben viele Fachleute im Team, die sich gut einbringen. Auch die heute zur Wahl stehenden Kandidatinnen und Kandidaten - da bin ich überzeugt - werden sich bei Ihrer Wahl sehr gut einbringen.
Meine Damen und Herren,
das Amt des Ortsbürgermeisters ist ein Ehrenamt. Für ein Ehrenamt muss man viel Herzblut mitbringen. Wenn Sie mich heute zum Kandidat und die Wähler am 25. Mai wieder zum Bürgermeister wählen, dann werde ich dieses Herzblut gerne einbringen, weil mir Dudenhofen und seine Bürgerinnen und Bürger seit meiner Jugend am Herzen liegen und ich mich gerne weiter für ihre Belange einsetzen möchte.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und bitte um Ihre Stimme.

Peter Eberhard 
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